|
|
Zwangsvollstreckung und Insolvenz
Zwangsvollstreckung aus Grundstückskaufvertrag trotz grober Äquivalenzstörung
BGB §§ 138 Abs. 1, 242; ZPO § 767
Die Zwangsvollstreckung aus einem Grundstückskaufvertrag bleibt trotz grober Aquivalenzstörung (Preis von 15 statt 1,56 DM/m2) zulässig, wenn die Kaufpreisfindung auf der irrigen, jedoch durch Angaben des Bürgermeisters der Käuferin ausgelösten Einstufung des Grundstücks als Bauerwartungsland beruht.
BGH, Urt. v. 16.1.2004 – V ZR 166/03 (OLG Naumburg – 11 U 82/02)
|